System-Anomalie

Wer hat das Lenkrad?!

Kategorie: Gesellschaft (Seite 1 von 3)

Gesellschaft, Gemeinschaft, Umgang miteinander, Erziehung

Offener Brief an Walter Steinmeier

Lieber Herr Steinmeier,

in Ihrer Position als Bundespräsident möchte ich Ihnen folgende Idee unterbreiten, was das irgendwie nicht enden wollende Thema “Migration” angeht.

Unter
  https://twitter.com/_amaz1ng/status/947469468623568896
ergibt sich möglicherweise ein interessanter Projektansatz.

Die Idee ist, eine öffentliche und transparente Plattform zur Debatte zu schaffen, die mit klaren Teilnahmeregeln organisiert werden könnte.

Begründung: seit 2015/16 ergab sich eine Art Tabuisierungseffekt, der einen grotesk-kontroversen öffentlichen Schlagabtausch (vorrangig) in den sozialen Netzwerken auslöste und u.a. zu extrem entfesselter Gewalt verbaler und auch physischer Natur hervorbrachte.

Durch eine solche Plattform könnten öffentliche Exzesse von “HateSpeech” in einer konstruktiven Form eingedämmt werden: “Mach (dort) einen Vorschlag und hör auf zu Hetzen!” und dadurch statt dem #NetzDG die öffentliche Debatte in eine gewaltfreie Auseinandersetzung zu wandeln.

Deutschland könnte sich mit einer solchen Variante auch wieder als humanistisches und demokratisches Land in der EU präsentieren und möglicherweise wäre das sogar global gesehen eine “Revolution”.

— Beispiel-Regelwerk —

  • Mitmachen kann und soll Jeder, unter der Voraussetzung der allgemein üblichen Konversationsregeln. Keine Hetze, keine Aggressionen, keine herabsetzenden Äußerungen, etc.
  • Zielsetzung ist, Ideen und Lösungsvorschläge von den Teilnehmern einzusammeln und sie durch einen unabhängigen, überparteilichen Ausschuß zu begutachten.
  • Themenaufschlüsselung: Asyl, Flucht, Einwanderung, (nicht abschließend) und Ideenansätze streng inhaltlich auf diese zu verteilen.
  • Lösungsvorschläge, die eine Vermischung dieser Unterteilung beinhalten können nachgebessert werden, sonst werden sie nicht angenommen.
  • Parteien haben kein Vorrecht um zu verhindern, dass diese eine Deutungshoheit für sich beanspruchen.
  • Brainstorming nach “Disney” – kritisiert (wenn überhaupt) wird erst nach Abschluss der Einreichungsphase.
  • Eingereichte Vorschläge sollten möglichst zeitnah (unter der Voraussetzung der Einhaltung der Kommunikationsregeln) anonymisiert veröffentlicht werden.
  • Im Ausschuß dürfen und sollen sich (ähnlich der Wahlhelfer oder auch Schöffen) die benötigte Anzahl bewerben dürfen. Ebenso könnte ähnlich dessen ein niedrig-hierarchiches Konzept (Wahlleiter, Assistent,..) eingesetzt werden.
  • Technisch gesehen wäre ein “Multiple-Choise” die wirtschaftlichere Variante, doch birgt es die Gefahr, von vorformulierten Antworten, die eine freie Meinung eher verzerrt und verfälscht.
  • Statt “Multiple-Choise” möglichst klar definierte Fragestellungen mit Kommentarfeldern.

Gerne würde ich diese Idee weiter ausbauen und noch mehr würde ich mich freuen, Ihre Reaktion darauf zu erfahren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen sogenannten
“Guten Rutsch ins neue Jahr”
Mögen konstruktive und innovative Ideen für eine friedliche Gesellschaft aus uns hervorgehen.

(( ging raus per SackPost und verschiedene digitale Adressen ))

Wenn Überwachung ungesund wird

“Dosis facit venenum” ist aus der Medizin der Leitsatz, um den kritischen Punkt zu benennen, zu welchem Zeitpunkt “Etwas” von einer gesunden Beigabe zu einem Gift wird. “Die Menge macht das Gift”.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/massive-ueberwachung-netzpolitik-gruender-raet-nach-bericht-ueber-cia-praktiken-zum-selbstschutz-a2066066.html

TOPSHOT – Police officers and CSU operators, work on a video projection system, in the Urban Supervisory Control Centre (CSU) on April 26, 2016 in Nice, southeastern France. / AFP / VALERY HACHE (Photo credit should read VALERY HACHE/AFP/Getty Images)

Unter dieser Betrachtung widme ich mich heute dem Thema Überwachung, und wann eine “kritische Masse” erreicht wird, und wozu dies dann führt.

China hat nun sein Social-Credit-System durchgesetzt und natürlich sind alle anderen Staaten, die versuchen durch einen subtilen Druck auf das Individuum dessen Verhalten zu beeinflussen, ebenso daran interessiert.

Worüber reden wir hier eigentlich?

Wir reden über den psychologischen Einfluss verschiedener Werkzeuge zur Einflussnahme auf eine dynamische Masse (Bevölkerung), die ein Ergebnis nach “Dosis facit venenum” leider nicht per se sofort aufzeigt.

Wow, naja, sowas passiert, wenn ich versuche etwas zu beschreiben, welches in sich dutzende, bedenkenswerte Faktoren beinhaltet, welche sich eben interaktiv aufeinander auswirken 🙂

Zunächst der Hawthorne-Effekt

Die Piraten haben recht frühzeitig darauf hingewiesen, das beobachtete, bzw. überwachte Personen sich anders verhalten, als Menschen in einer natürlichen Umgebung. Reichlich Organisationen weisen ebenso darauf hin, dass es in Folge dessen zu Verhaltensausbrüchen kommen wird, also ein “abnormes”, angepasstes Verhalten. Der Hintergrund ist, das ein sozial lebendes Geschöpf danach trachtet, Sicherheit in seinem eigenen Verhalten zu finden. Es braucht eine Art Routine, wie es sich gegenüber anderen verhalten kann, um sein individuelles Maß an Feedback zu erhalten. Informationsaustausch und Orientierung.

Das als Hawthorne-Effekt beschriebene Verhalten weist auf, das alleine dadurch, das Lebewesen, welche die Fähigkeit haben sich kurzfristig an veränderte Bedingungen anzupassen, sich bereits anders verhalten, wenn sie annehmen, sie würden beobachtet. Dies ist in evidenten Statistiken, welche z.B. zur Zulassung von Medikamenten erhoben werden als “Gegenbeweis” angeführt und soll über Praktiken wiederum mit Placebo ausgeglichen werden. Und so weiter und sofort.

Insgesamt sehr kompliziert, unterm Strich ist für mich hier jetzt wichtig, das Menschen sich in einer überwachten Umgebung anders verhalten. Wenn der Druck der überwachten Personen zu hoch wird, welches über nachfolgend verschiedene Umstände passieren kann, wird sich das Individuum anpassen und eigene Verhaltensmuster “erfinden”.

Störungen können auftreten wenn, das Individuum…

  • keinen Rückzugsort hat. Also keinen “nicht”-überwachten Raum
  • die Überwachung nicht zu seinem eigenen Vorteil nutzen darf
  • sich zunehmend Handlungsinterpretationen ausgesetzt fühlt
  • nicht genau weiß, wer es beobachtet/überwacht
  • wie lange die Informationen verfügbar bleiben

Ja, diese Rahmenbedingungen werden jedem Einzelnen im Laufe dieser Änderungen im Environment bewusst und führt dann mehr oder weniger schnell zu einem sich an diese Punkte angepasstes Verhalten.

Und nun kommt der Punkt Vertrauen ins “Spiel”, den das beobachtete Lebewesen an den Beobachter hat, bzw. nicht hat!

Da je nach Reichweite des Beobachtungsrahmens auch intime, also sehr persönliche Räume überwacht werden, erfordert das Vertrauen an den Beobachter, das er verantwortungsbewusst sich selbst beschränken kann, in der Art und Weise, wie der Beobachter mit den Informationen umgeht, wie der Beobachter die Informationen gegenüber anderen schützt und in welchem Umfang er sich selbst gegen falsche Interpretationsrückschlüsse wappnet.

Wenn das beobachtete Lebewesen “Beweise” für den Vertrauensbruch erhält, sind die Folgen weitreichend und eben schwer wieder gut zu machen.

In der Natur der Dinge wären diese Verhaltensweisen absolut folgerichtig. Das Individuum…

  • verzichtet auf Handlungen, die ein Vertrauen voraussetzen
  • entwickelt gespieltes routiniertes Verhalten
  • schöpft eigenen Codex für Informationsaustausch
  • liefert bewusst Falschinformationen

Vertrauensverhältnis Staat vs. Bürger

Welche Faktoren können das Vertrauen in Frage stellen, welches für den positiven Nutzen eines Sozial-Credit-Systems bzw. Massenüberwachung notwendig werden?

  • Wiederholter Mißbrauch der erhobenen Daten durch den Beobachter
  • Missbräuchlich und eigennützig ausgelegte Rechtsprechung z.B. bei Untersuchungsausschüssen
  • Missbräuchlich erhobene Informationen, bzw. Informationen, die gegen die Absprache erhoben wurden
  • Drakonisches Bestrafungssystem
  • Herabstufung des sozialen Ansehens des Beobachteten
  • Fehlende Verantwortlichkeit zum Schutz der Informationen gegenüber Dritten

Fazit

Aktuell leben wir in Deutschland (und auch in der EU) in einem Rechtssystem, welches den Anspruch hat, das jeder Einzelne – ob Behörde oder Individuum – sich auf die Gesetze verlassen kann. Zumindest wird dies an jeder Stelle so zitiert. Dem gegenüber sind die Begründungen, eine Massenüberwachung durchzusetzen immer wieder fadenscheinig. Die Argumente beziehen sich auf sehr spezielle Gefahren oder auf den Schutz einer emotional hervorgehobenen Personengruppe und schließen argumentativ Fehlentscheidungen aus. Die Möglichkeiten, verschiedene alternative Konzepte auszuarbeiten wird entweder boykottiert oder gar sabotiert und letztendlich per Dekret umgesetzt.

Die Durchsetzung von Gesetzen wird von politischen Repräsentanten übernommen und ist nicht im Verhältnis in der Art und Weise gegenüber Erlass und Auflösung bzw. Anfechtung! Ein neues Gesetz wird innerhalb des Bundestages diskutiert und wird dort erlassen. Anfechten muss man das über den Instanzengerichtsweg, der für Einzelne teuer und sehr zeitaufwendig ist!

Außerdem sei erwähnt, das auch wenn politische Repräsentanten demokratisch gewählt bzw. bestimmt worden sind (Kanzler stellt Minister), bedeutet das nicht gleichzeitig berechtigt im “Namen des Volkes”. Um die Bevölkerung und dessen Wohl zu bedienen braucht es im Gegenfluss das Vertrauen, welches durch dieses Überwachungssystem sehr schnell verspielt werden kann.

Die Punkte, welche das Vertrauen auf die Probe stellen habe ich mal dargelegt und sieht sich als nicht abgeschlossene Liste!

In diesem Sinne…

… sind die Spiele eröffnet(?)

PS.: ein ähnlicher Artikel von Michael Ellerhausen bei b-n-d.net

Arbeitstitel: Totalitarismus

“Irgendwann kriegen wir dich doch!”

(Foto: Pink Floyd – The Wall)

Im Allgemeinen assoziiert man den Begriff “Totalitarismus” sofort mit Faschismus, Nationalismus und fundamentalistischen Systemen. Für Letztere stehen dann oft islamistischen Glaubens angeführte Staaten, bzw. Gruppierungen, welche den Anspruch darauf hegen, wie der IS. Und damit ist die innere Debatte auch nach 5 Sekunden wieder beendet. 5 Sekunden, die einem Schluck Kaffee gleichen. “Nächste Seite in der Tageszeitung”. Ende der Durchsage.

Und damit zeigt sich ein Phänomen, welches derzeit schleichend immer mehr unsere Köpfe Einzug hält. Die Kritik einfordernde 68er-Bewegung ist verstummt und stattdessen skandieren “wir” zu allen möglichen Themen unsere Wahrheit, vornehmlich in den sozialen Netzwerken. Und dabei merken wir gar nicht, wie sehr “unsere” Empörung der Nährboden für genau diesen totalitären Anspruch bereitet.

Ich beobachte mit größter Besorgnis, dass selbst bis dato Freunde und Bekannte mit einem – wie ich es bezeichne – gesunden Menschenverstand ausgestattet bei irgendeinem Thema dann selbst zu Verfechtern einer Annahme werden und ein neutrales Überprüfen, kontroverse Diskussionen unterbindend nur noch einfordern, dass “wenn ich das nicht so sähe, ich ja zu den anderen gehören würde.

Die unterschätzte Gefahr dabei ist meines Erachtens, dass solange die Themen meinem eigenen Verständnis von “Gut” und “Böse”, “richtig” oder “falsch” entsprechen, eine kritische Überprüfung nicht nur dem Themenkern an sich, sondern auch im Verhalten derer, die das “genauso sehen” wie ich, nicht stattfindet. Ich wähne mich umgeben von “angenehmen Menschen”, zumindest die eine (meine) Auffassung teilen und damit fühle ich mich “sicher“.

Sicher nicht nur im Sinne von “nicht alleine in der Masse” herumzustehen, sondern auch “sicher“, was den Erhalt meiner Ansicht “Frei von lebensbedrohlichen Gefahren” angeht. Je mehr ich mich “persönlich im Heute manifestiert” habe (Haus, Familie, Verantwortung im Beruf), desto schneller wäge ich sämtliche Entscheidungen darüber ab und entwickle im Sinne des Überlebenstriebs auch ein feines Gespür dafür, was mir (und meinem Umfeld) alles gefährlich werden könnte.

Jedoch sind Begriffserfindungen wie zum Beispiel “Besorgte Bürger” oder “Verschwörungstheorie” genau die Belege, welche uns zum Innehalten bewegen sollten, statt “noch ‘ne Schippe drauf” zu legen und jetzt erst recht die “Feinde des Systems” zu bekämpfen.

Was hat der Begriff Totalitarismus mit “mir” zu tun?!

Eben eine ganze Menge! Mehr, als ich eigentlich ahne. Im Blogbeitrag Glyphosat habe ich das schon mal angerissen und im Liebesbrief an die Piraten ebenfalls. Wir neigen selbst zum Totalitarismus, um so mehr wir derzeit beginnen ein neues Bewusstsein für gesellschaftspolitische Themen zu entwickeln.

Der allgemeine Aufruf im Frühsommer 2017, sich wieder einzumischen, weil die Bundestagswahlen vor der Türe stehen und die Gefahr, das die AfD in den Bundestag einzug hält und damit eine historische Wiederholung des 3. Reiches drohe, hat doch interessanterweise eine Menge Deutscher in Bewegung versetzt. Leider war der Effekt jedoch, dass das Pendel in einer für mein Verständniss unangemessener Weise angetrieben wurde und nun beinahe unkontrolliert hin- und herschwingt.

Beispielsweise mit der Aussage “Du bist kein Nazi, aber..” haben wir unser eigenes Trainingslager zum Thema “totalitäres Meinungsbild” mit dem ersten Seepferdchen erfolgreich abgeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt gilt sogar eine gewisse Akzeptanz, Gewalt gegen Rechte zu dulden, teilweise sogar offen zu fordern. Und alle, die das nicht so sehen, sind ebenfalls Nazis.

Nun, ich selbst sehe mich durchaus als Geschichtskundig, habe eine klare Meinung zum Thema Faschismus und sehe mich ausgesprochen klar gegenüber Neonazis und deren Weltbild. Das sollte genügen, um eine populistische Gesinnungsprüfung mit “nein” zu beantworten, ob ich nun nach “rechts” schwenke, mit “denen” sympathisiere oder plötzlich “Rechtes Gedankengut” toleriere. Wem das nicht ausreicht, hat einfach verlernt, das Diskussionen nicht funktionieren, wenn man durch eine unanfechtbare Haltung in jeder Aussage des Gegenübers einen belegten Angriff sieht.

Das lässt sich ausweiten auf die HashTag-Debatten um #metoo, #KristinaHaehnel, #Impfgegner, #No|G20, #ZPS, #KlimaWende, #EMobilitaet, #Vegan|*

Um jedoch zum Thema zurückzukommen, seit dieser Phase stelle ich fest, das unreflektiertes Stimmung machen “für” oder “gegen” irgendwas mehr Menschen erreicht, als das einfache Belegen mit Hintergrundwissen und einem anschließendem handeln.

Ständig werden alle möglichen Themen hysterisch zu einer Gefahr der inneren und äußeren Sicherheit aufgebauscht, welche es nicht wert sind so genannt zu werden und andere Themen, bei denen als nächster Schritt ein konsequentes Handeln erforderlich wird, fallen vom Tisch und werden dann im Hintergrund, zu Gunsten jener und durch jene entschieden, “gegen die wir kämpften”.

Ich habe keine Ahnung, wie “wir” wieder zu Sinnen kommen können. Das einzige was mir aktuell erst einmal einfällt ist:

“wir lassen uns spalten!”

In unseren Köpfen, in unserer Familie, bei unseren Freunden, Bekannten. Bei belanglosen Themen bis hin zu wirklich wichtigen Entscheidungen. Wir fordern andauernd per Gesinnungsprüfung eine absolute Zustimmung und verlernen Toleranz.

Toleranz heißt nicht, das man alles akzeptieren muss. Es heißt nur, das ich akzeptiere, das jemand  eine andere Meinung als ich habe. Es heißt, das ich die Freiheit habe, das gut oder schlecht zu finden und unabhängig davon trotzdem ein liebenswerter Mensch bleibe. Wenn wir das verlernen und vergessen, dann bauen wir mit dieser Art & Weise eine Gesellschaft auf, die nur noch einen charmanten Kopf braucht, der uns rettet und als Führer ins nächste Verderben treibt!

 


Weiterführende Links:

http://www.zeit.de/1972/12/welches-regime-ist-totalitaer/

http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33699/totalitarismus?p=0

https://de.wikipedia.org/wiki/Totalitarismus#Kritik_der_Totalitarismus-Theorie

https://twitter.com/hb_join/status/934648173104107520/

http://www.haz.de/Sonntag/Gastkommentar/Der-neue-Totalitarismus-Gastbeitrag-von-Prof.-Dr.-Joachim-Krause

“Das bringt doch nix!”

In welcher Gesellschaft möchtest Du leben?

(Foto: Bernd Schäfer, LPM. Das haben wir doch alles schon! Was kriegen wir dafür? Das Alte hat sich bewährt! Das haben wir noch nie gemacht! Das bringt doch nichts!)

Ein paar Gedanken zum Kaffee #01 😉

Vor ein paar Tagen wurde ich auf ein Projekt aufmerksam, welches mich sofort begeistert hat. Es geht um eine App, die gesellschaftspolitische Bürgerteilhabe verspricht und meinem “sich Einmischen wollen” im Großen und Ganzen erst einmal gerecht wird.

Nachdem ich artig beim Crowdfunding mitgemacht habe, bewarb ich mich dort auch noch als “Botschafter“.  In Gedanken: ‘Ja, das passt zu mir. Ich empfinde mich als jemanden, der die Botschaft zu seiner Leidenschaft der Demokratie in die Welt hinaustragen möchte‘.

Guten Gewissens, wieder einmal meinen Beitrag an und für die Gesellschaft, also die Gemeinschaft in der ich lebe zu leisten, machte ich mich sofort daran, mir einen Plan zu überlegen, wie ich den Rest der Welt ebenfalls dazu überzeugen kann, sie für die Demokratie zu begeistern.

Aus meiner Erfahrung, zum Beispiel mit der organisierten Gesprächsrunde “The Great Debaters” wusste ich schon, das in dem Moment, wo es um das ganz praktische Handeln geht, die Menschen fern bleiben, die ich auch den sozialen Netzwerken so kenne.

Auf Facebook, auf Twitter erlebe ich gefühlt eine unglaublich hohe Beteiligung an gesellschaftspolitischen Themen. Jeder hat seine Meinung, was schief läuft, was man verbessern könnte, was gar nicht geht. Empörung an vielen Ecken. Emotional und gefühlt wahrhaftig.

“Klasse”, denke ich mir. “Und hier haben wir endlich auch wieder was zum Mitmachen!” und frohen Mutes präsentiere ich wieder einmal ein Projekt, welches die gelebte Demokratie in jeder Faser ausdrückt.

Doch dann kommt die Enttäuschung. “Meinste, das bringt was?” – “Demokratie gibts doch gar nicht mehr” – “Das haben schon ganz andere versucht!” – “Sag Bescheid, wenns los geht” – “Oh, da hab ich jetzt ja mal gar keine Zeit für“.

Um mich jetzt komplett entmutigt oder desillusioniert zurück zuziehen, steht mein inzwischen herangewachsenes Wesen dagegen. Mein Leben bestand aus zu vielen Rückschlägen und Neuanfängen, die im Nachhinein viel besser waren als das, was davor zusammen gebrochen ist, als das ich jetzt damit anfangen würde aufzugeben.

Doch die Frage, warum es so eine gewaltige Kluft beim gesellschaftlich gemäßigten Menschen gibt, zwischen der Empörung und dem Handeln, das will mir irgendwie nicht wirklich in den Kopf.

Klar, könnte ich jetzt mit allerlei abwertenden Begriffen um mich werfen, sowas wie “Kein Arsch in der Hose, wenns ums Machen geht” – “Große Klappe – Nix dahinter”.
Doch das wäre zum einen kontraproduktiv und zum anderen muss da mehr dahinter stecken, als das ich es so einfach be- und verurteilen könnte.

Was ist es also, was uns beim Handeln so abschreckt. Warum sind wir verbal bereit, die ganze Welt umzuschmeißen und neu zu erfinden und sind beim Startschuß nicht an der Startlinie?

Vielleicht muss ich die Frage auch nicht beantworten, sondern jeder für sich selbst, wenn er seinen nächsten revolutionellen, sensationellen, offenbarenden Text verfasst, um ihn in die Welt zu schubsen 🙂

Ich kann für meinen Teil sagen, dass solange die Demokratie wenigstens auf dem Papier steht, in diesem “unseren” Land, solange werde ich die Dinge tun, die mir dort als Werkzeuge in die Hand gegeben werden. Auch wenn so viele Zweifler unsere politische Landschaft nur noch als Supermarkt der Eitelkeiten empfinden (und sie ahnen ja nicht, wie oft ich dem doch zustimme), muss es nicht im Umkehrschluss bedeuten, das man da tatenlos zusehen muss.

Jeder Mensch hat wohl ein Recht darauf, sich zu ärgern. Aber niemand ist dazu verpflichtet 🙂

Ich für meinen Teil setze die Energie lieber in Handeln um. Manchmal ist es gar nicht so schwer.

Straßenverkehrsdebatte, wer braucht mehr Rechte?

Ein paar Gedanken zur Debatte bei WDR5:

Münster zählt zu den Großstädten in NRW mit dem höchsten Unfallrisiko. Wenn hier Fahrradfahrer, Autofahrer und Fußgänger aufeinander treffen, dann kracht es – leider nicht nur verbal. Fast jedes zweite Unfallopfer in Münster ist ein Radfahrer.

Woher kommt das? Wird etwa der Streit um den Klimaschutz direkt auf der Fahrbahn ausgetragen? Oder drängeln sich Radfahrer, Autofahrer und Fußgänger schlicht auf zu engem Raum?

Im WDR 5-Stadtgespräch aus Münster wollen wir den Ursachen für den Stress auf der Straße auf den Grund gehen, fragen was jeder Einzelne und was die Stadt tun kann, um die Lage zu entspannen.

(Foto: WDR5)

Danke für diese Vorlage in dem Titel: ” [..] Oder ist der Raum für alle schlicht zu eng? [..] “

Ich denke, an dieser Stelle bzw. mit dieser Betrachtung kommen wir am schnellsten zu einer Lösung.

Das Suchen der Schuld beim Anderen ist aktuell wirklich eher hinderlich und führt nur zu Spaltung und weiterer “begründeter” Rücksichtslosigkeit.

Nicht selten empfinde ich persönlich den Straßenverkehr mehr als Überlebenskampf, als Stressfaktor und nicht mehr als Notwendigkeit um von A nach B zu gelangen. Von einem Fahrerlebnis, welches ich von vor 20 Jahren kannte mal ganz zu schweigen.

Es ist inzwischen vollkommen egal, welcher Verkehrsteilnehmerpartei ich angehöre: Fußgänger, Radfahrer, motorisierter Zweiradfahrer, PKW oder LKW. Rücksichtsloses Verhalten ist überall zu sehen. An guten Tagen nimmt man Rücksicht auf schwächere Teilnehmer, an schlechten Tagen müssen die dran glauben.

Da ich davon ausgehe, das in jeder Fahrschule in Deutschland defensive und vorausschauende Fahrweise gelehrt und gemahnt wird, unterstelle ich jedem Führerscheinbesitzer, das er sehr genau weiß, was er da tut. Jede Unachtsamkeit, jedes “ich hab jetzt keine Zeit für sowas”, jede Überschreitung vom Tempolimit wird mit vollem Bewußtsein entschieden und genauso gerechtfertigt.
Das gleiche gilt auch für Radfahrer und Fußgänger, keine Sorge, das lasse ich nicht aus 🙂

Doch zur Debatte stünde eher, das sämtliche Ballungszentren aus allen Nähten platzen und der Individualverkehr an seiner endgültigen Grenze angekommen ist.

Nicht nur die bewegten Fahrzeuge, sondern auch die abgestellten und geparkten nehmen den Platz. Wenn die Straßen keinen Bürgersteig mehr haben um den Fluß zu ermöglichen, kommt es dennoch zum Stau im Berufsverkehr. Verkehrsplaner finden keine langfristigen Lösungen mehr. Und das ist eben auch kein Wunder.

Trotz diesem klar belegten und x-mal analysierten Faktums werden trotzdem weiterhin Fahrzeuge neu zugelassen und (Achtung: “links-versifft”) sind Zweit- und mehr Fahrzeuge pro Haushalt nicht unbedingt die Seltenheit.

Wer erst einmal in einem eigenen Auto gesessen hat, (nochmal “links-versifft”) möchte sich nicht mehr in die überfüllten ÖFis setzen, nicht mehr auf seine musikalische Beschallung verzichten oder welche Gründe es dafür nicht alles gibt, den Individualverkehr unantastbar als notwendig zu bezeichnen.

Die Gesellschaft braucht dringend ein Umdenken, eine Verkehrswende. Themen wie Verkehrsvermeidung oder die Wahl des maximal notwendigen Fahrzeugs sollten zukünftig in den Fokus rücken. So könnte dann vielleicht ein Schuh draus werden.

Wenn wir die Schuld beim anderen suchen und unreflektiert die eigenen Vorlieben als vorrangig erachten, werden wir leider keine Lösung finden, die ALLEN Teilnehmern gerecht wird.

Die Sache mit dem “Hessentrojaner”

Wenn es um IT-Technik, “Cyber*”, Datenschutz und -Sicherheit geht, fallen bei vielen Bürgern oft schon die Augen zu. Diese Themen werden erwartet mit trockener Theorie, unverständlichen Algorithmen und “das ist doch so ein Nerd-Zeugs?!”

(Foto: Quelle Kaspersky)

Ich möchte den Versuch wagen, die Problematik rund um den “Hessentrojaner” leicht verdaulich aufzubereiten.

Dabei werde ich jedoch um gewisse Fremdworte bzw. Fachbegriffe nicht herum kommen:

  • Zero-Days-Exploits
  • Trojanisches Pferd
  • Spyware
  • Datensicherheit in der IT-Infrastruktur

Zu Beginn jedoch, was ist der “Hessentrojaner”, bzw. was steckt dahinter.

Hinter dem Begriff “Hessentrojaner” verbirgt sich ein Gesetzesentwurf zur Legitimation, eine staatlich entwickelte Software einzusetzen, die den Zugriff auf entfernte Computer ermöglichen soll. Normalerweise wird dazu die Einwilligung des Besitzers benötigt, welcher dann im weiteren Verlauf im System den Zugriff erlaubt. Entweder durch Preisgabe von Benutzerzugangsdaten zum gesamten Computer, durch entsprechende Regeln in der Firewall.

Der Plan ist jedoch, diesen Zugriff geheim zu halten, zu einem beliebigen Zeitpunkt ausführen zu können, auf beliebige Daten (also vollkommenen) Zugriff zu haben und bei Bedarf weitere Software installieren zu können.

Das Argument ist, das dies zur Abwehr von Terror und zur Aufdeckung von Kriminalität dienen soll, da sich Kriminelle heutzutage eben auch mit Computer und Internet vernetzen, also diese Medien benutzen.
Soweit, so gut.

Die Konsequenzen, dieses Gesetz zu verabschieden bedeutet jedoch, das es langfristig einen nicht abschätzbaren hohen Schaden an der Sicherheit des Landes verursacht, also einen Bärendienst erweist!

Es geht nicht um den Einsatz von Überwachungssoftware bei “Gefahr im Verzug“, sondern als Erlaubnis zum generellen Einsatz, bei jedem Bürger, auf jedem System!

Warum das so ist, muss im Zusammenhang mit der Realisierung einer solchen Software und dem heimlichen Installieren selbiger auf einem Zielcomputer betrachtet werden.

In TV-Serien wie zB. “Navy CIS” wird einem Glauben gemacht, der “Gute” – also der Geheimdienst – drückt auf “Install Software” und alles ist erledigt. Dem ist bei Weitem nicht so.  Um Zugriff auf einen entfernten Rechner zu bekommen, müssen sich Geheimdienste genau die Methoden aneignen, welche von Hackern benutzt werden, um das gleiche Ziel zu erreichen.

Nicht selten werden Hacker von Geheimdiensten angeworben oder an IT-Universitäten rekrutiert, denn die Anforderungen an jemanden, der in der Lage ist, Schwachstellen in Systemen zu finden und auch entsprechend auszunutzen, ist weit über dem Durchschnitt der Fähigkeiten von Absolventen “normaler” IT-Spezialisten. Doch diese sind eben durch ihre Qualifikation sehr teuer.

Damit kommen wir zum ersten Fachbegriff: Exploits

Der Begriff “Exploits” wird seit jeher verwendet, wenn Schwachstellen in Betriebssystemen und Software gefunden wurden und (das ist wichtig!) offengelegt werden. In aller Regel sind diesen Exploits rekonstruierbare Auslöser beigefügt, also unter welchen Umständen der Fehler auftaucht.

Das Offenlegen soll mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Administratoren von Systemen, Benutzer von Software und auch die Entwickler können darauf schnell reagieren und möglichst zeitnah die Sicherheitslöcher zum Beispiel durch Sperren schließen. Entwickler werden so zu zeitnahen Updates gedrängt und sicherheitsbewusste Benutzer können vorab Informationen über die Qualität einholen, um bei Entscheidungen relevante Hilfe zu erhalten.

Als “Zero-Days-Exploits” werden frisch gefundene Schwachstellen bezeichnet, welche noch keinen (also NULL-Tage) Tag alt sind. Deren hauptsächliche Eigenschaft ist es: es gibt noch keine Gegenmaßnahmen!

Bestimmte Gruppen haben ein sehr hohes Interesse an diesen Zero-Days-Exploits, also höher als gewöhnlich. In der sogenannten Untergrund-Szene werden diese Exploits sogar teuer gehandelt. Es steht immer zur Debatte, einen Exploit nicht zu veröffentlichen, sondern für eine Gegenleistung (Geld, Straffreiheit, Informationstausch, Erpressung) geheim zu halten. Es existiert also ein Markt, der vergleichbar ist mit Drogen, Waffen, Informationen und dergleichen mehr.

Mal ganz abgesehen von der Annahme, das unser Staatsschutz auf diesem Markt V-Männer beschäftigen muss, um an diese Zero-Days-Exploits heranzukommen, diese mit den eben genannten Gegenleistungen auslösen muss, bleibt eine bittere Pille übrig: der ursprüngliche Sinn der Exploit-Datenbanken, Schwachstellen zu veröffentlichen um eine IT-Sicherheit zu gewährleisten bzw. zu unterstützen wird ausgehebelt. Und das betrifft weltweit alle Benutzer, Administratoren von IT-Systemen. Nicht nur der Bürger mit seinem PC, Tablet oder Smartphone, sondern auch Kraftwerke, Krankenhäuser und (fremde) Regierungsnetzwerke.

Ein weiteres Problem besteht, wenn der BND selbst Opfer eines digitalen Angriffs wird, und als Eigentümer von Hackertools diese letztlich “staatlich legitimiert” wieder von anderen genutzt werden können (siehe auch Snowden-Enthüllungen, NSA). Die Worest-Case-Szenarien sind hier grenzenlos!

Nundenn, wir gehen davon aus, das der Staatssicherheits- bzw. Bundes-Nachrichtendienst erfolgreich einen unbemerkten Zugriff auf einen Zielrechner hat. Während dieser Rechner abgehört, durchsucht und ausgewertet wird, werden auch Metadaten und Kontakte, welche vollkommen unerheblich sind gespeichert. Dies wird nur in der aktuellen Falllage von Menschen übernommen, meistens jedoch von weiterer Software ausgewertet und je nach Relevanz zusammengefügt.

Solange der BND sich hoheitlich gibt und sich einer Prüfung seiner Arbeit verweigert, besteht die Gefahr, das Fehlentscheidungen beim offenen Vollzug – seien es Routinekontrollen oder gar Entscheidungshilfen in der Ergreifung – bestehen. Vollzugsbeamte haben nicht die Möglichkeit, die Daten zu verifizieren.

Dieser Umstand ist sehr skeptisch zu betrachten!

Trojanische Pferde

Damit die staatliche Überwachungssoftware auch auf dem Zielsystem geheim bleibt, ist es u.a. notwendig Anti-Viren-Software zu umgehen und andere Auffälligkeiten zu verhindern. Um dies bewerkstelligen zu können muss sich also der BND direkt an der AV-Software zu schaffen machen, sein eigenes “Trojanisches Pferd” – also getarnte Software – sogenannterweise “whitelisten” und diese Handlung verschleiern.

Bei jedem Update (teilweise aktualisieren AV-Software-Systeme sogar stündlich) muss gewährleistet sein, das der Trojaner weiterhin erlaubt bleibt und seine Existenz verborgen.

Dies ist nicht so ohne weiteres möglich!

Ich habe noch nicht die wesentlich höheren Anforderungen bei UNIX-/Linuxbasierten Systemen angesprochen. Dort wird das Ganze zwar schwieriger, jedoch technisch wesentlich anspruchsvoller.
Letztlich: Kein System ist Sicher!

Außerdem habe ich nicht angesprochen, welche benachbarten Systeme bzw. Computer, Router, Smartphones, IoT-Geräte, heimische IP-/Webcams ebenfalls kompromittiert werden und nach einer “Beendigung” der Maßnahme in den Urzustand zurückgesetzt werden sollten.

Dieser Artikel beschäftigt sich tatsächlich nur sehr oberflächlich mit der Gesamtproblematik zum Hessentrojaner, seiner Varianten und der Kritikfähigkeit vom BND. Doch sollte er zumindest eine leicht verständliche, kleine Sicht hinter die Kulissen ermöglicht haben.

Noch eine kleine Anmerkung:
Diese Information könnten Sie nicht sehen, wenn die Netzsperren angewendet und der BND hierfür einen Grund nennen würde.


Weiterführende Informationen:
Analyse Gesetzesentwurf
https://restgedanken.de/hsvg-teil-1-gesetzentwurf-fuer-das-neue-hessische-verfassungsschutzgesetz/

Analyse Bundestrojaner
http://www.ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner
http://www.ccc.de/de/tags/staatstrojaner
https://www.heise.de/newsticker/meldung/CCC-knackt-Staatstrojaner-1357670.html
http://ijure.org/wp/archives/727
https://media.ccc.de/v/camp2015-6995-staatstrojaner_in_karlsruhe

Snowden /
NSA-Leak, “Stolen Hackertools from NSA”
https://theintercept.com/2016/08/19/the-nsa-was-hacked-snowden-documents-confirm/
https://www.theguardian.com/us-news/the-nsa-files
http://www.businessinsider.de/snowden-confirm-hacked-nsa-files-2016-8?r=US&IR=T
https://thehackernews.com/2016/08/nsa-hacking-tools.html

Gewalt als Erziehungsmodell?

Auf Facebook stieß ich auf dieses Bild und klar fielen mir auch die leidigen Sätze ein, die ich damals zu hören bekam.

Zu “meiner” Zeit war die Tracht Prügel oder der “Hinternvoll” durchaus übliche Methoden, um ein Kind zu bändigen, zur Ordnung zu rufen oder eben schlicht “zu erziehen”.

“Mach mal die Augen zu, dann weißte was ‘Deins’ ist”
“Komm Du mal in mein Alter, dann wirst Du das anders sehen”
“Mach es so, wie ich Dir das sage, dann klappt das auch”
“Freu Dir schon mal den Hintern warm”

Sicherlich stehen hinter diesen “Sprüchen” auch durchlebte Leidensgeschichten. Ich selber bin eine davon. Doch in der derzeitig wieder entflammten Debatte über Gewalt gegenüber Kindern würde ich gerne ein paar Gedanken einstreuen wollen:

Ich setze mich mit dem Thema auch auf anderen Plattformen auseinander, und finde die Entschuldigung, das eine gewalterfahrene Kindheit selbst zu gewaltbereiter Erziehung in der Elternphase führt ein Stück zu einfach.

Die Gesellschaft als solche lernt dazu bzw. bildet auch einen gemeinsamen Haltungskonsens. Dieser kommt nicht von “irgendwo” sondern wird begleitet durch eine meist öffentliche Auseinandersetzung.

Demnach hat ein jeder die Chance, seinen Kopf aus der Filterblase zu stecken und sich bei Bedarf auch Hilfe zu holen. Die Jugendämter von heute sind nicht mehr der “Schrecken” von früher.

Damit “einem die Kinder weggenommen werden” muss schon wiederholt  recht Schlimmes passieren.

In der Kernaussage der Jugendämter steht immer mehr, das die Konflikte in den Familien gelöst werden sollen, anstatt die Parteien (Eltern/Kinder) isoliert in einem leeren Raum zu halten, wodurch die Ursachen eben nicht ergründet werden, schon gar nicht aufgearbeitet.

Will damit sagen, wenn Eltern ihre Kinder unter Androhung von seelischer, emotionaler oder körperlicher Gewalt “erziehen” wissen sie genau, was sie da tun. Und sie wissen auch genau, das es nach unseren heutigen Erkenntnissen Unrecht ist.

Stressfaktor unerfahrener, junger Eltern

Ich will damit nicht unterschlagen, das heutzutage “junge Eltern” durch ebenfalls “unfertige Eltern” erzogen wurden und damit z.B. schneller im Supermarkt ausrasten, wenn das Kind seine eigene Vorstellung von Einkaufen praktiziert. Doch ist es nicht sinnreich, dies in diesem Diskurs zu vermischen.

Das es für Kinder, die Gewalt als Erziehungsmodell erfahren haben, es später schwieriger ist, zu einem gesunden Selbstwert oder Selbstvertrauen zu finden, bleibt davon vollkommen unberührt. Der Schaden ist immens und macht sich selbst in vollkommen oberflächlichen Angelegenheiten bemerkbar.

Doch befürchte ich, das man hier nicht hektisch gegensteuern muss, da es eine “Entwicklung” auch für die breite Gesellschaft darstellt. Solche Prozesse ziehen sich oft über mehrere Generationen und das kann man vermutlich gar nicht abkürzen. So gerne ich das auch schneller umgesetzt sehen würde 🙂

Zurück zum “Sonderfall”, also ob ich denn da wirklich eine Ausnahme darstelle: Diese Bemerkung war (im Facebookkommentar) zum Teil ironisch gemeint.

Ich wünsche jedem Kind im Laufe der Entwicklung wenigstens einen Erwachsenen an der Seite, der mit etwas Weitsicht und Weltgeschehen als kleiner Verbündeter dem jungen Menschen beiseite steht.

So war es zumindest bei mir. Ein Mensch, bei dem ich einen “gedanklichen” sowie persönlichen Freiraum hatte, nicht funktionieren musste. Lesen anspruchsvoller Literatur, Musik, Kunst sind z.B. Dinge, die mir nicht von meinen Eltern nahe gebracht wurden.

Durch die fehlende/demontierte Institution Familie fehlt es genau an Vertrauenspersonen, welche den Kindern eine Stütze für Visionen und Hilfe beim Erklären von Zeitgeschehen stärken.

Aus romantisierten Erzählungen sind es oft die (Ur-)Großeltern oder (Stammes-)Ältesten, die über Parabeln Geschichten mit Tiefgang weitergeben, welche vor allem als Transportmittel für die Zuhörenden dienten, sich selbst ein Bild von “Recht und Unrecht” zu machen.

Und da kommen wir wieder zu dem Punkt, der in unserer heutigen Gesellschaft auf Probleme stoßen, die einen derzeit noch nicht “handle”baren Umstand aufzeigen:

Kinder sind kein Eigentum!

Wenn dieser Umstand “geknackt” ist und die Gesellschaft in der Lage ist, diese Thematik zu bedienen, kommen wir vielleicht auch zu einer angemessenen Erziehungsform und einem ebensolchen Verhaltenskodex gegenüber Kindern.

#IchSo heute in der Mittagspause :D<

Hermeneutik – Hört zu!

Denkzentrum|Demokratie hat in einem Tweet wieder meinen Nerv getroffen. Danke dafür!

Svenja Flaßpöhler hat in Ihrem Kommentar für mich erstmals in transportierbare Worte gefasst, was mir die ganze Zeit über durch den Kopf schwirrte. Ich schrieb selber genug darüber, führte aber eher zu Empörung, wie ich den mit den “Rechten reden könne oder warum ich das denn gar wolle” und mir wie aus der Pistole geschossen ein “Mit denen kann man nicht reden“, “Die haben lange genug geredet“, “Die reden doch dauernd” und sogar Fragen, ob ich mich nun dem rechten Lager annähern würde, da ich ja scheinbar sympathisiere.

Das mir dann auch der “Spaß” daran vergeht, zu Veröffentlichen, was ich da tue und warum, sollte eigentlich jedem klar sein.

Letztlich hat mich der Kommentar dann inspiriert, meine Arbeit wieder aufzunehmen!

ffg.

Stigma – Psychotherapie

Wie immer ein klares “Jain”  🙂

(Nachfolgend meine Beobachtungen)

Oberflächlich betrachtet besteht bei den Menschen, die unreflektiert im “Hamsterrad” stecken die klare Tendenz, jegliche Schwäche von sich fern zu halten.

Der “Irrglaube” Dinge unter die eigene Kontrolle zu bringen, welche außerhalb der individuellen Grenzen (physisch sowie ökonomisch) liegen, führt zu noch “gefährlicheren” Methoden, wie Manipulation, Intrigen, Tunnelblick und natürlich auch zum bekannten “Nach oben buckeln, nach unten treten” .

Sich einzugestehen, das dieses (Über-)Lebensmodell im Grunde nicht funktioniert, wird dann oft erst durch einen “Burnout” aufgezeigt.

Schlimm ist, dass jene Hamsterradkarrieren oder gar die “Helocopter-Eltern” welche in diesem Lebenskonzept gerade eben so ausdosiert tatsächlich erfolgreich erscheinen, der gesamten Außenwelt die Ächtung von Schwächen weiterhin vorleben.

Teilweise mit sehr gemeinschaftsfeindlichen Bezeichnungen wie die “Darwin’sche Evolutionstheorie” oder Elite-Denken.

Andererseits sind die meisten Menschen die ich kenne, welche diesen Prozess des Zusammenbruchs durchlaufen haben, hinterher zunehmend in der Lage, nicht erneut in dieses im Grunde lebensfeindliche Modell zu fallen.

Als Betroffener und auch durch die Arbeit mit Betroffenen erlebe ich einen neuen Wert von Begriffen wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwert.

Veränderungen und das zweite “Erwachsenwerden” kommen nicht über Nacht, sondern sind oft mit schmerzvollem Loslassen alter Muster verbunden. Jedoch entsteht mit der Zeit eine Zuversicht, beispielsweise das “Arbeitsklima” zu einer A-Priorität zu machen und das Gehalt oder Karriereaussichten auf B oder gar C zu setzen.Während oder durch die Arbeitsverhältnisse nicht mehr psychisch oder seelisch zu leiden, rutscht in den Lebensmittelpunkt. Das als Bedingung für die Neuausrichtung im Leben zu gestalten wird mit etwas Training einfacher und stabilisiert das eigene Wesen enorm.

Menschen, die bereits einige Erfahrungen im Aufarbeiten gemacht haben, lassen sich häufig auch nicht mehr stigmatisieren, bzw. tabuisieren das Thema (Psycho-)Therapie nicht mehr. Selbstverständlich heißt es nicht, naiv bei jeder Gelegenheit darüber zu erzählen. Auch hier stellt sich irgendwann ein gesundes Verhältnis ein zwischen “preisgeben”, “Zurückhaltung” und “Bedingung” ein.

Dennoch werden in dem Bericht einige Ursachen aufgeführt, die ich ähnlich sehe. Zum Beispiel die Zeiträume wie “Nachkriegszeit” und “Wirtschaftswunder“.

Letztlich, “ob es ein Stigma ist” lässt sich mit einem “sowohl als auch” beantworten. “Gefühlt” ist die derzeitige Präventivarbeit und öffentliche Auseinandersetzung auf einem guten Weg.

Ob man mit unserem leistungsorientierten Wirtschaftssystem dauerhaft gesunde Sichtweisen etablieren kann, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich befürchte, das diese aktuelle Version ein inneres Wachstum gerade wegen den Altlasten eher unterbindet.

Und mit Hinsicht auf den zu erwartenden gesellschaftlichen Wandel durch “Industrie4.0” könnte es eher noch schlimmer werden, wenn der Bruch von Stabilität durch z.B. “Berufsausbildung für ein Leben” gekippt wird, und ein bisher funktionierendes Ablenkungsprinzip “Arbeit” wegfällt.

Stimmt das? “Der Aufstieg der Rechten ist keine Diskurspanne (der Linken)”

http://www.sueddeutsche.de/kultur/debattenkultur-der-aufstieg-der-rechten-ist-keine-diskurspanne-der-linken-1.3710691

Protest gegen rechts auf der Buchmesse in Frankfurt
(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Nach der Frankfurter Buchmesse stellt sich die Frage, wie eine tolerante Gesellschaft mit Intoleranz umgehen soll. Mit den Rechten reden? Oder reichen Argumente nicht mehr aus?

Ich sehe es anders. Bereits in der Aufmachung.

Mit den “Rechten” reden ist sicherlich sinnlos. Da gibts das StGB!

Reden sollte man mit denen, die “Rechte” für eine Alternative halten. Und das wird leider unterbunden durch hysterisches Schuldzuweisen.

Und “WIR” werden die Antworten ebenfalls nicht finden, weil sie unter dem Getöse der Feindbildkulturen vollkommen untergehen!

Die Blamage d. #NSU-UA sind Beispiele vom Versagen des StGB, vom falschen Schutz v. Entscheidungen von V-Männern, etc. Da kann man gerne mal auf den Putz hauen. Der Kuchen ist sogar noch warm!

Doch die echte Ursache zu finden, warum die Gesellschaft sich spalten lässt wird eben die Antifa nicht beantworten können.

Die Probleme in unserer Gesellschaft und im Umgang unserer Gewaltenteilung sind wesentlich komplexer, als sie stumpf mit “Dumm”, “$Anti” oder ähnlichem zu skandieren!

Diese Auseinandersetzung wird permanent sensationell parodiert, verharmlost oder unterbrunden!
Und das halte ich dann sehr wohl für eine Diskurs-Panne.

Aussage: Wenn Leute rechtsextrem wählen weil sie ein Problem mit der Gewaltenteilung haben ist das doch kein der Debatte der restlichen Gesellschaft?”

Wie ich bereits schrieb: die echten Rechten mit dem Strafgesetzbuch konfrontrieren.
Mit denjenigen reden, welche die Rechten für eine Alternative halten.

Ich werfe mein Kind ja auch nicht weg, wenn es Sch**ße baut, sondern beschäftige mich damit, warum es das tat.

 Und ich schrieb, das die Gesellschaft ein Problem mit dem Umgang der Gewaltenteilung hat. Ganz konkret im Fall des #NSU-UA.  Doch komplexe Strukturen anzugreifen ist eben wesentlich schwieriger als alle in einen Topf zu werfen und sich dann zu wundern, wenn er um die Ohren fliegt.

 Und ich schrieb, das es sehr wohl eine Diskurs-Panne ist. Jedoch habe ich bewusst das Wort “Linke” weggelassen. Denn diese Form der Schein-Debatte scheint in unserer Gesellschaft flächendeckend Einzug zu halten.

Ich sehe darin Gedankensplitter für eine Auseinandersetzung und keinen erneuten Anlaß zu prüfen, ob ich links, rechts oder sonstwo stehe. Damit geht der “Prüfer nur sich selbst auf den Leim”.

Genau das findet nämlich derzeit statt. Eine Gesinnungsprüfung, ob mein Nebenmann noch auf meiner Seite steht, statt zu prüfen, ob die eigene Richtung noch stimmt.

Das Reflex-Trash-TV hat vielleicht nicht “Einzug gehalten in die Köpfe” in unserer Gesellschaft. Vielleicht stellt es ja doch eine Art von Selbstausdruck dar

Aussage: Das Strafgesetzbuch? Nazi-sein ist nicht verboten. Und es geht da aus meiner Sicht auch nicht um verwirrte Kinder. Menschen, die extrem rechts wählen unterstelle ich, dass sie das als Erwachsene bewusst tun. Natürlich sollte mit denen, die noch irgendwie erreichbar sind, geredet werden. Aber grundsätzlich will ich rassistischen Positionen nicht – noch mehr! – Raum in der Debatte geben als sie ohnehin schon haben. Eines der großen Probleme derzeit ist ja die erfolgreiche Verschiebung des Diskurses nach Rechts.

Das verstehe ich sehr sehr gut!

Doch wenn ich mich nicht irre, stehen Äußerungen, Symbole, Handlungen, das Kultivieren und Verherrlichen der NS-Herrschaft, uvm. sehrwohl als Straftatbestand im Gesetzbuch. Mich wundert es auch ehrlich, das Höcke, Gauland & co. in keinster Weise für ihre Handlungen und Äußerungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Und leider ruft der Mechanismus des Tabuisierens die Polarisierung erst hervor. Und solange eine Tabuisierung einem Feindbild zugeschrieben werden konnte, wie zB. die Haltung der Kirche gegenüber Abtreibung, Homoehe etc. wird es diskutiert und auch als solches benannt. Beginnen wir selber mit einer Tabuisierung, einem Ausblenden oder sonstigem Selbstentzug der Debatte, scheinen wir diesen Menchanismus mit ganz heftig moralischen Werten zu rechtfertigen.

In der Vergangenheit war hauptsächlich das Einzige, was “Aktivisten” in unserer Gesellschaft der “A*D” entgegen brachten, pauschales Beleidigen und mit “Bist kein Nazi, aber..” durchs Dorf zu peitschen.

Ich nehme mich davon nicht aus! Und ich dachte damit auch, das würde reichen. Ich dachte es wäre richtig.

Jedoch erfahre ich heute, dass das Eingestehen der Niederlage, das dieses Konzept nicht funktioniert hat, es zu einfach war und ich mich möglicherweise mitverantwortlich sehe, ich mich mit der Kritik nun selbst im Zentrum einer Zielscheibe wiederfinde.

Wenn jedwede Kritik an der Regierung, die zufällig *nicht* auf der Agenda einer eher “liberalen” bzw. “linken” Partei steht automatisch “rechts” sein muss und mit der Parole “Kein Nazi, aber..” untermauert wird, stelle ich lediglich die Frage in den Raum, ob ich wohl möglicherweise diese Leute erst in die Arme der A*D trieb.

A*F zu wählen, selbst aus Protest, erntet bei mir auch nur ein Kopfschütteln.
Doch ist es dennoch ein Symptom für eine Ursache… und will ich die nun hören oder nicht?

Will ich den Mut aufbringen und das eigentliche Desaster in unserer Gesellschaft sehen oder nicht? Wo wir stillschweigend systematischem Unrecht zustimmen. Was wir aus Desinteresse Tyrannei gewähren lassen. Wo wir Wirtschaft vor den Schutz von Leben stellen. Wo wir “gut gemeint, ungleich gut getan” akzeptieren.

All das wird eben solche Auswüchse hervorbringen. Wo Teile der Gemeinschaft sich aus dem Diskurs ausschalten und ihre Meinungsbildung der Schwarmintelligenz einer Filterblase überlassen.

Je weiter dieses derzeitige Modell der Feindbildkatapulte und moralische Keule Debakel bleibt, um so schwieriger wird es einen Anfang zu finden.
Denn.. was sollen wir denn sonst machen?
Bürgerkrieg? Die Leute aus dem Land werfen?

Glaubt auch nur ein Mensch, das ein weiteres permanenten Ächten diese Menschen – ab nah oder fern am Rechten Ufer – diese zur Besinnung bringt?

Aussage: Wir werden aushalten müssen, dass Menschen mit einem entsprechenden Weltbild nun auch in den Parlamenten sitzen. Wenn ich mich in Europa umgucke hat weder das Einbinden (Dänemark, Österreich) noch das Ausgrenzen (Frankreich, Schweden) den Aufstieg entsprechender Parteien verhindern können. Schade, aber es gibt da kein Muster zu geben, nachdem die sich wieder zurück auf den Müllhaufen der Geschichte zurück befördern lassen. Davon abgesehen sollte es eine Selbstverständlichkeit unter Demokraten sein, um die Besten Ideen und deren Umsetzung zu streiten.

Ja, leider.
Doch können sie “entmachtet” werden. Wenn wir die Wähler von deren undemokratischen und systemfeindlichen Zielen überzeugen können.
Das schaffen wir meiner Meinung nach jedoch nicht, wenn wir sie für etwas bestrafen, worin diese keinen Sinn erkennen können.

Und nur weil eine noch so abstruse “Meinung” demokratisch bzw. nach dem GG gedeckelt scheint, kann man sich trotzdem gemeinsam über dessen Inhaltslosigkeit und Leere auseinandersetzen. Sie werden es selber merken.

In den 80ern haben “Wir” uns auch nicht vorschreiben lassen, was wir zu denken haben. Warum kommen wir heute auf die Idee, das es bei einer Personenmenge doch funktionieren sollte.
Nur weil die eine Meinung haben, die wir nicht teilen?

Wir haben gute Ansätze, um der A*D zu zeigen, wohin deren Ziele führen. Aber wir müssen uns auch gefallen lassen, das wir selbst auch wenig tun, um zum Beispiel Fluchtursachen WIRKLICH zu vermindern.

Das eine darf das andere eben nicht ausschließen.

Und was ich ebenfalls zu bedenken gebe: diese “rechte” Provokations-Show, letztmalig bewiesen vor einigen Tagen mit der Frankfurter Buchmesse 2017, wird derzeit in meinen Augen als Beschäftigungstherapie gepuscht, DAMIT uns nicht ein-/auffällt, dass in den letzten 20 Jahren kapitale und fatale Fehler gemacht wurden, die durch größere Fehler gedeckelt werden und wir nur nicht auf die Idee kommen, das Ganze zu hinterfragen.

PS: das was wir beide hier tun, ist Auseinandersetzung. Und DAS sollten wir auch wieder kultivieren und verbreiten

 

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